Aus der Reihe tanzen

Links, zwo drei vier. Wer inspiriert ist,
kann nicht mehr im Gleichschritt gehen.
Wer seinen eigenen Rhythmus gefunden hat,
kann vieles bewegen.

 
 


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Umfrageergebnisse: Zahlen

Wie aktiv nutzen  mittelständische Unternehmen die Möglichkeiten von Öffentlichkeitsarbeit? Welche Schwerpunkte  setzen sie und welche Instrumente wenden sie an? Zu diesen und weiteren Punkten befragte das Institut für angewandte PR unter Leitung von Dr. Karin Uphoff Unternehmen unterschiedlicher Branchen.

 

Zahlen-Details zu den einzelnen Punkten:


PR ist Chefsache

Von 74 Unternehmen gaben mehr als 40 an, dass meist die Geschäftsführung für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation zuständig ist. 27 kreuzten an, PR werde von Mitarbeiter/innen erledigt, 16 gaben freie Mitarbeiter und 14 Agenturen an. Mehrfachnennungen waren möglich.

Bei Agenturen und „Freien“ zählen Ehrlichkeit, Kreativität und Schnelligkeit

Wenn Unternehmen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit mit Agenturen oder freien Mitarbeitern zusammenarbeiten, sind den 74 teilnehmenden Unternehmen folgende Eigenschaften sehr wichtig und wichtig: Ehrlichkeit (47), Kreativität (46), Schnelligkeit (45). Mehrfachnennungen waren möglich.

Viele Unternehmen haben kein PR-Budget

Nur knapp ein Drittel (31 %) der befragten Unternehmen gaben an, ein festes Budget für Öffentlichkeitsarbeit zu haben, fast die Hälfte der Unternehmen (45 %) hat kein Budget eingeplant und ein knappes Viertel (24 %) machte keine Angaben dazu.

Geld ist Tabu-Thema

Keine Aussage ist auch eine Aussage: Weniger als ein Drittel (22 von 74) der befragten Unternehmen machte Angaben zur Budgetgröße für Öffentlichkeitsarbeit. Bei den meisten Unternehmen (15 von 22), die Angaben machten, bewegte sich das Jahresbudget für Öffentlichkeitsarbeit zwischen 5.000 und 50.000 Euro.

Materialien sind ein Muss

Materialien im eigenen Corporate Design gehören für die meisten befragten Unternehmen zum Status Quo ihrer Öffentlichkeitsarbeit. So fielen bei der Möglichkeit der Mehrfachnennung 44  Stimmen auf Geschäftsausstattung, 39 auf Folder/Flyer, 38 auf Anzeigen und 31 auf Give-aways.

Klassische PR-Arbeit und Website gehören dazu

Von den  74 teilnehmenden Unternehmen machten nur 39 Angaben zu ihren Internet-Aktivitäten,  der Medienarbeit, Materialien im eigenen  Corporate Design, Social Media sowie der Teilnahme an und Ausrichtung von  Veranstaltungen. Mehrfachnennungen waren möglich. Das Fazit: Eine eigene Website und deren regemäßige Pflege stehen an oberster Stelle der Online-Aktivitäten. Daneben hat auch die klassische Öffentlichkeitsarbeit, wie das Erstellen von Pressemeldungen (28), Medienkontaktierung (25) und Eventorganisation (21),  einen festen Stellenwert.

Aktivitäten: Mehr Teilnahme als Ausrichtung

Relativ ausgewogen fielen die Angaben zur Unternehmens-Teilnahme an Aktivitäten aus. Von 39 Antworten und bei Möglichkeit der Mehrfachnennung wurden folgende Events am häufigsten genannt: Seminare/Workshops (34), Messen (32), Fachtagungen und Fortbildungen (36) sowie Kongresse (25). Bei der Ausrichtung eigener Veranstaltungen waren die Zahlen etwas niedriger und folgende Aktivitäten  führend: Kundenevents (25), Jubiläumsfeste (24), Fortbildungen (23).

Zurückhaltung bei Social Media

Bei der Frage nach ihrer Aktivität in Social Media machten von 69 Unternehmen bei der Möglichkeit, mehrere Angaben anzukreuzen 30 Unternehmen die Aussage, noch in keinem Sozialen Netzwerk aktiv zu sein, 16 Antworten fielen auf Xing, 13 auf Facebook und 8 auf Twitter.

Defizite bei Pressearbeit, Social Media

Bei der Frage, wo sie Handlungsbedarf in der Öffentlichkeitsarbeit sehen, beteiligten sich wieder alle 74 Unternehmen. Sie konnten mehrere Bereiche nennen. Nur 6 Unternehmen sahen keinen Handlungsbedarf.  Ansonsten erleben die Unternehmen Defizite bei Pressearbeit (28), Social Media (26), Mitarbeiterkommunikation (23) und  Werbung/Marketing (20).

PR-Aktivitäten im vergangenen Jahr gesteigert

Auf die Frage, ob sich die eigene Unternehmens-PR in den Vergangenen Jahren verändert habe, fielen nur 7 Antworten auf die Antwort „wir haben unsere Aktivitäten heruntergeschraubt“, während die Antwort „wir haben unsere Aktivitäten erhöht“ 33-mal angekreuzt wurde.

Unternehmen mit Innen- und Außenwirkung weitgehend  zufrieden

Während sich 31 der befragten Unternehmen mit der Mitarbeiter-Kommunikation sehr zufrieden oder zufrieden zeigten, gaben 12 an, „mäßig zufrieden“ zu sein und fünf waren unzufrieden. Bei der Außenwirkung in Richtung Fachöffentlichkeit und allgemeine Öffentlichkeit zeigten sich knapp 25 Unternehmen zufrieden bis sehr zufrieden, die Angaben bei „mäßig zufrieden“ bis „unzufrieden“ lagen geringfügig darunter. Mit ihrer Außenwirkung in Richtung Fachöffentlichkeit zeigten sich die Unternehmen dabei etwas zufriedener als mit ihrer Außenwirkung Richtung allgemeine Öffentlichkeit.

 

Zu den Tendenzen

Die Ergebnisse als Download

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Hintergrund: Umfragen des Instituts für angewandte PR

Mit regelmäßigen Befragungen und Gesprächen mit Unternehmens- und Verbandsverantwortlichen möchte das Institut für angewandte PR Stimmungsbilder und Momentaufnahmen zum Thema „Öffentlichkeitsarbeit“ in Deutschland aufzeigen. Es lädt zu Diskussionen ein und dokumentiert seine Ergebnisse auf der Website. Die Ergebnisse erheben keinen Anspruch auf Repräsentativität.

Experteninterviews mit Vertretern von Unternehmen, Verbänden und Universitäten zum Thema Eigendarstellung, soziale Netzwerke oder auch Arbeitgebermarke werden künftig die Forschungsarbeit des Instituts bereichern.