Aus der Reihe tanzen

Links, zwo drei vier. Wer inspiriert ist,
kann nicht mehr im Gleichschritt gehen.
Wer seinen eigenen Rhythmus gefunden hat,
kann vieles bewegen.

 
 


PR-Tipp:
Pressemeldungen

Je besser eine Pressemeldung vorbereitet ist, umso höher die Chance auf eine Veröffentlichung. Welche Kriterien gilt es zu beachten?

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Umfrage: Öffentlichkeitsarbeit im Mittelstand » mehr

 

Umfrageergebnisse: Tendenz

Wie aktiv nutzen  mittelständische Unternehmen die Möglichkeiten von Öffentlichkeitsarbeit? Welche Schwerpunkte  setzen sie und welche Instrumente wenden sie an? Zu diesen und weiteren Punkten befragte das Institut für angewandte PR unter Leitung von Dr. Karin Uphoff Unternehmen unterschiedlicher Branchen.

Folgende Tendenzen können aus der Befragung abgeleitet werden:


Möglichkeiten werden nicht ausgeschöpft

Es zeigt sich, dass Unternehmen die Möglichkeiten von PR nicht voll ausnutzen. Eine klare PR-Strategie, die an die Bedingungen der heutigen Geschäfts- und Medienwelt angepasst ist, hat sich offensichtlich noch nicht etabliert. Viele Unternehmen besitzen kein festes Budget für Öffentlichkeitsarbeit, obwohl es ihnen wirtschaftlich gut geht. In Zeiten von neuen Medien und moderneren, schnelleren Kommunikationsmöglichkeiten sind die Unternehmen zudem vor neue Herausforderungen in der Öffentlichkeitsarbeit gestellt.

Der Status Quo: „PR ist Chefsache“

Öffentlichkeitsarbeit wird im traditionellen Rahmen betrieben. Die Unternehmen konzentrieren sich vor allem auf Presseberichte und Print-Anzeigen sowie Materialien im Corporate Design. In regelmäßigen Abständen führen sie Veranstaltungen durch und besuchen Fortbildungen, Workshops und Messen. Im Online-Bereich steht die Pflege der betriebseigenen Website im Vordergrund.

Öffentlichkeitsarbeit in Unternehmen betreut oft die Geschäftsführung. Seltener werden Agenturen oder freie Mitarbeiter beauftragt, sich um die PR des Unternehmens zu kümmern. In Unternehmen ist PR also „Chefsache“.

Soziale Medien

Soziale Medien sind im Moment ein großes Thema. Millionen von Usern vernetzen sich über das Internet miteinander, tauschen Informationen aus, schließen virtuelle oder reelle Freundschaften und präsentieren sich dadurch einer breiteren Öffentlichkeit. Die Verwendung von sozialen Medien als Instrument der PR ist in den Unternehmen jedoch nicht sehr  ausgeprägt. Einen Account in sozialen Netzwerken, wie Facebook, Twitter oder Xing, unterhalten nur wenige der befragten Unternehmen. Die Möglichkeiten, die soziale Plattformen den Unternehmen bieten, sind jedoch groß und die Unternehmen haben den Bedarf erkannt: Viele Unternehmen wissen, dass  Verbesserungsbedarf bei ihrer Außenwirkung besteht und sie die sozialen Medien für Imageaufbau und -pflege nutzen können.

Es tut sich was

Unternehmen werden aktiver in Öffentlichkeitsarbeit. Sie richten feste Zuständigkeiten ein, strukturieren ihre Arbeit stärker und konzentrieren sich mehr auf den Online-Bereich. Vor allem in den sozialen Medien sehen viele Unternehmen Handlungsbedarf. PR ist ein immer wichtiger werdendes Thema in Unternehmen und der Trend geht zur stärkeren, effektiveren Nutzung von PR. In Zeiten von medialem Wandel sind die Unternehmen gefragt, neue Technologien zu nutzen, Bewährtes jedoch nicht zu vernachlässigen. Es gilt Chancen zu nutzen und mit einer durchdachten und bedarfsgerechten Öffentlichkeitsarbeit das Unternehmen weiter voran zu bringen.

 

Zu den Zahlen

Die Ergebnisse als Download

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Hintergrund: Umfragen des Instituts für angewandte PR

Mit regelmäßigen Befragungen und Gesprächen mit Unternehmens- und Verbandsverantwortlichen möchte das Institut für angewandte PR Stimmungsbilder und Momentaufnahmen zum Thema „Öffentlichkeitsarbeit“ in Deutschland aufzeigen. Es lädt zu Diskussionen ein und dokumentiert seine Ergebnisse auf der Website. Die Ergebnisse erheben keinen Anspruch auf Repräsentativität.

Experteninterviews mit Vertretern von Unternehmen, Verbänden und Universitäten zum Thema Eigendarstellung, soziale Netzwerke oder auch Arbeitgebermarke werden künftig die Forschungsarbeit des Instituts bereichern.