Aus der Reihe tanzen

Links, zwo drei vier. Wer inspiriert ist,
kann nicht mehr im Gleichschritt gehen.
Wer seinen eigenen Rhythmus gefunden hat,
kann vieles bewegen.

 
 


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PR-Tipp: Soziale Netzwerke - Einstieg

Neue Medien strategisch nutzen

Soziale Netzwerke sind ein großes Thema  im World Wide Web. Millionen von Menschen kommunizieren, informieren, diskutieren in Netzwerken wie Facebook, Xing  oder Twitter. Social Media  machen es einfach, mit (potentiellen) Kunden und Mitarbeitern in Verbindung zu treten und zu bleiben, Kontakte zu pflegen oder neue Beziehungen zu knüpfen. Welche grundlegenden Punkte bei Social Media zu beachten sind, erläutert die PR-Expertin und Leiterin des Instituts für angewandte PR Dr. Karin Uphoff.

 

Strategie ist ein Muss

Am Anfang der Aktivitäten in sozialen Netzwerken steht eine durchdachte Strategie. Je genauer Sie  Ihre Kunden kennen, umso gezielter können Sie  spannende Informationen bereitstellen. Diese sollten leicht zu finden sein,  Kunden neugierig machen und ihnen schnelle Antworten auf ihre Fragen bieten. Arbeiten Sie zu Beginn heraus, auf welchen Portalen und Seiten Ihre  Zielgruppen unterwegs sind. Das spart später viel Zeit und Energie. Möchten Sie etwa Unternehmen oder potentielle Mitarbeiter ansprechen, empfehlen sich Aktivitäten auf Xing. Möchten Sie Privatpersonen erreichen, ist Facebook besser geeignet. Überlegen Sie außerdem, wie sich Ihre Kunden schlau machen, etwa welche Suchbegriffe sie eingeben und welche Informationen sie ansprechen.  Fragen Sie sich selbst: Welche Inhalte  möchten Sie über soziale Medien kommunizieren? Über welche Themen möchten Sie diskutieren? Welches Know-how möchten Sie an Ihre Kunden weitergeben?

Glaubwürdigkeit

Natürlich müssen Themen, die sie über soziale Medien nach Außen kommunizieren, auch nach Innen stimmig sein. Verlassen Sie sich bei der Themenwahl auf die Kompetenzen Ihres Hauses und vermeiden Sie unwahre Geschichten oder unterschwellige Werbung. Damit schaden Sie auf Dauer nur Ihrem Ruf. Transparenz in ihrem Auftreten weckt hierbei das Vertrauen der Kunden und steigert ihre Glaubwürdigkeit. Dies hilft übrigens auch im Falle von Kritik. Ob berechtigt oder nicht, für den guten Ruf eines Unternehmens ist es wichtig, konstruktiv, offen und ruhig mit Kritik umzugehen. Wenn Sie in den Dialog einsteigen und bereit sind, zu diskutieren, wandeln sich  Kritiker vielleicht sogar in Befürworter.

Regelmäßige Präsenz

Aktives Netzwerken kostet Zeit. Überlegen Sie im Vorfeld, wer aus Ihrem Haus Sie dabei unterstützen kann. Denn bei sozialen Netzwerken ist es wichtig, die eigenen Seiten regelmäßig mit Inhalt zu füttern, Trends zu beobachten, Kommentare zu geben und zu beantworten. Eine wenig gepflegte oder über Wochen und Monate brach liegende Präsenz wirkt unprofessionell. So verärgern Sie Kunden, die sich über Ihre Seite Informationen erhoffen. Es geht nicht darum, in jedem Netzwerk präsent zu sein. Viel wichtiger ist es, sich in den Netzwerken, in denen Sie sich aufhalten, zu positionieren und regelmäßig  Interessantes zu verbreiten. Dabei können Sie mit verschiedenen Tools Zeit sparen. Diese ermöglichen zum Beispiel, einen Beitrag gleich auf mehreren Plattformen zu veröffentlichen und die Aktivitäten anderer strukturiert zu beobachten.

Die ersten Schritte

Fast alle sozialen Netzwerke sind kostenfrei. Wenn Sie einige Daten angeben und sich anmelden, können Sie sofort ein Profil im jeweiligen Netzwerk ausfüllen. Um ein lückenhaftes Profil zu vermeiden, überlegen Sie sich vor der Anmeldung, wie Sie sich und Ihr Unternehmen präsentieren möchten. Stellen Sie sicher, dass Sie alle Materialen zusammen tragen, die Sie auf Ihrem Profil veröffentlichen möchten. Mit Ihrem Firmenlogo etwa erkennen Ihre Kunden Sie auf den ersten Blick. Zudem könnten Sie einen kurzen Info-Text zu Ihrem Unternehmen verfassen, der Einblick in Ihre Schwerpunkte gibt und Kunden neugierig macht. Den Text können Sie dann einfach über Ihr Profil anzeigen lassen.

 

Eine kleine Übersicht zu den aktuell in Deutschland genutzten sozialen Netzwerken

Facebook:

Facebook ist das weltweit größte soziale Netzwerk mit ca. 850 Millionen Mitgliedern. Es bietet Privatpersonen und Unternehmen  die Möglichkeit, Neuigkeiten, Fotos oder Links mit anderen Mitgliedern auszutauschen. Andere User können über die Kommentarfunktion direkt zu Ihren Inhalten Stellung nehmen.

Twitter:

Auf Twitter können angemeldete Nutzer Kurznachrichten mit bis zu 140 Zeichen verfassen. Diese Nachrichten werden jedem angezeigt, der dem User auf Twitter „folgt“. Um zu folgen, abonniert man die Nachrichten eines Users. Umgekehrt können andere User Ihnen folgen und bekommen automatisch Ihre Nachrichten angezeigt. Diese Nachrichten können berufliche oder private Inhalte haben. Gedanken, Erlebnisse oder Kommentare werden ebenso „getwittert“ wie Links zu interessanten Websites.

XING:

Mit mehr als 5,3 Millionen Mitgliedern im deutschsprachigen Raum kommt  Xing  als Netzwerk für berufliche Kontakte in Deutschland derzeit eine große Bedeutung zu. Unternehmen und Einzelpersonen können sich über ihre Seite anderen Nutzern präsentieren und damit wertvolle Kontakte knüpfen und verwalten. Auch die Teilnahme an themenspezifischen Gruppen ist möglich.

Google+ :

Google+ kombiniert viele Funktionen von anderen Netzwerken, wie Facebook und Twitter miteinander. Kontakte werden bei Google+ in Kategorien, so genannte „Kreise“, eingeteilt. Anders als bei Facebook müssen Kontakte nicht auf Gegenseitigkeit beruhen. So kann man bestimmte Informationen auch nur mit ausgewählten Interessengruppen teilen und sich mit diesen austauschen.

LinkedIn:

Das 2003 in den USA gegründete Netzwerk  LinkedIn  ist ein Business-Netzwerk für geschäftliche Kontakte. Es hat weltweit mehr als 100 Millionen Mitglieder. Die Profile auf LinkdIn sind  eine Mischung aus Pinnwand und Lebenslauf. Mit LinkedIn werden neue Geschäftsbeziehungen geknüpft und Mitarbeiter geworben.