Institut für angewandte PR will Mittelstand stärken
Öffentlichkeitsarbeit als Erfolgsfaktor für Unternehmen und Verbände
Analyse, Beratung und Lehre stehen im Fokus des neu gegründeten Institutes für angewandte PR. Leiterin ist Dr. Karin Uphoff, PR-Expertin und Lehrbeauftragte der Uni Gießen. Das Institut will Unternehmen und Verbände für das Potential von PR als Erfolgsfaktor sensibilisieren und so den Mittelstand als Rückgrat der deutschen Wirtschaft stärken.
„Unter Public Relations versteht man die langfristige und systematische Gestaltung der internen und externen Kommunikation – die stets zum Ziel hat, das Unternehmen oder den Verband bekannt zu machen und das öffentliche Bild der Institution aktiv zu gestalten“, erklärt Dr. Karin Uphoff, EU-Unternehmensbotschafterin und PR-Expertin. Über diese strategische Öffentlichkeitsarbeit könnten Unternehmen wesentlich zum eigenen Erfolg beitragen. „Fachkräftemangel und Preisdruck, Informationsflut und immer neue Medien: Mittelständische Unternehmen kämpfen an vielen Fronten. Umso wichtiger ist es, die eigenen Stärken sorgfältig zu analysieren, sich konsequent auf die Zielgruppen auszurichten und dann systematisch und kontinuierlich nach außen und innen zu kommunizieren“, so Uphoff. Besonders wichtig dabei sei es, weiterhin authentisch zu bleiben und alle Maßnahmen auf individuelle Charakteristika der Unternehmen anzupassen.
Doch nicht nur Betriebe können PR zur Steigerung ihres Erfolges nutzen: Das Institut richtet sich ebenfalls an Verbände, Innungen, Fachorganisationen und andere Zusammenschlüsse kleiner und mittelständischer Betriebe. „Auch für die Mitgliederbindung und -gewinnung ist es wichtig, dass Verbände ihre Kommunikation professionell aufstellen.“
Dr. Karin Uphoff bringt für die neue Aufgabe ihre Erfahrungen und ihre Kompetenz aus mehr als 20 Jahren aus dem Bereich Public Relations ein. Sie erhielt bereits etliche Auszeichnungen, unter anderem für unternehmerische Leistung, innovative Entwicklungen und Unternehmenskultur. „Die tiefen Einblicke, die ich im Laufe der Jahre in die Öffentlichkeitsarbeit von Verbänden und Unternehmen gewonnen habe, möchte ich öffentlich machen und die PR als einen entscheidenden Erfolgsfaktor stärker in den Fokus rücken“, begründet Uphoff ihren Schritt zur Gründung des Instituts für angewandte PR.
Von Erfolgen lernen, Schwierigkeiten vermeiden
Noch immer würde das Instrument der strategischen Öffentlichkeitsarbeit in vielen Unternehmen und Verbänden nicht voll ausgeschöpft, so Uphoff: „Gerade in kleineren Unternehmen und Verbänden herrscht oftmals die Überzeugung, dass für PR ein großes Budget nötig sei, über das gerade die kleineren Branchenvertreter nicht verfügen. Dabei gibt es viele Maßnahmen, die sich einfach in den Arbeitsalltag integrieren lassen. Es kommt vor allem auf gute Ideen und die richtige Zielsetzung an, weniger auf die Budgetgröße.“
Mit Umfragen und in Gesprächen mit Unternehmens- und Verbandsverantwortlichen geht das Institut für angewandte PR der Öffentlichkeitsarbeit von Unternehmen und Verbänden auf den Grund, lädt zu Diskussionen ein und dokumentiert seine Ergebnisse auf der Website. Ziel der Arbeit ist es, verlässliche Aussagen über die Nutzung von PR durch Unternehmen, Betriebe und Verbände zu erhalten und auf diese Weise zu ermitteln, welche Schwierigkeiten immer wieder auftauchen und an welchen Stellen Aufklärungs- und Informationsbedarf herrscht.
Vorträge, Workshops und Strategieberatung
Bei Messen, Verbandstagungen, Unternehmertreffen und Fortbildungen informiert Dr. Karin Uphoff künftig Vorstände, Geschäftsführer und Verbandsvorsitzende sowie Mitarbeiter im Bereich Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit über aktuelle Trends und Themen der PR-Branche. Auch Workshops und Strategieberatung gehören zu den Leistungen des Institutes. Im Mittelpunkt steht dabei, die individuellen strategischen „Leitplanken“ für eine zielgruppengerechte Öffentlichkeitsarbeit zu setzen.
„Nur wer seine Ziele und Zielgruppen kennt, findet auch die richtige Ansprache und kann die geeigneten PR-Instrumente auswählen“, unterstreicht Uphoff. Mit strategischer PR lasse sich der Einsatz der finanziellen und personellen Ressourcen optimieren und die kontinuierliche und einheitliche Kommunikation nach innen und außen fördern. Das Institut für angewandte PR bietet Unternehmen und Verbänden daher eine Reihe von Service-Leistungen auf seiner Website an. So liefern es PR-Tipps zu einzelnen PR-Themen. PR-Checklisten helfen, den eigenen Status quo im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit zu analysieren.
Frühe Verknüpfung zwischen Ausbildung und Wirtschaft
Ein weiteres Anliegen des Instituts ist die systematische berufliche Förderung von Studierenden, Auszubildenden, Berufsanfängern und Jungunternehmern – mit den Schwerpunkten Eigen-PR und Netzwerk-Aufbau. Denn auch der Einzelne kann von gezielter Kommunikation profitieren, etwa dann, wenn ein Bewerber im Vorstellungsgespräch durch strategische Eigen-PR einen positiven Eindruck beim Personaler hinterlässt. In speziellen Seminaren für Universitäten und Fachschulen geht das Institut auf diese Bedürfnisse ein und zeichnet gleichzeitig Wege zum Netzwerkaufbau auf.“
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Leiterin des Instituts ist Unternehmensbotschafterin und PR-Lehrbeauftragte
Dr. Karin Uphoff weiß, wovon sie spricht – schon lange setzt sie sich auf unterschiedlichen Ebenen für die Stärkung des Mittelstands ein. Wegen ihres unternehmerischen Engagements wurde sie 2009 von der „European commission enterprise and industry“ zur EU-Unternehmensbotschafterin ernannt. Dr. Uphoff ist zudem Pressekoordinatorin des europäischen Managementverbandes EWMD, im Landesvorstand des Verbandes deutscher Unternehmerinnen sowie als Lehrbeauftragte der Justus-Liebig-Universität Gießen tätig.
Downloads:
» Pressemeldung als Word-Datei .
» Logo Institut für angewandte PR
» Porträtfoto Dr. Karin Uphoff
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