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„Verbandsarbeit bedeutet für uns: Mitglieder stärken, Jugendliche für das Handwerk begeistern und kontinuierlich in der Öffentlichkeit präsent sein.“

Experten vom Fachverband Sanitär Heizung Klima Nordrhein-Westfalen zu ihren Aufgaben, den Herausforderungen der Verbandsarbeit und welche Rolle dabei die PR spielt.

Mit rund 988.000 Betrieben, in denen 5,13 Millionen Menschen arbeiten und fast 440.000 Lehrlinge eine qualifizierte Ausbildung erhalten, ist das Handwerk ein wichtiger Wirtschaftsmotor Deutschlands.

Bei Umfragen zum Berufsprestige kommt ‚die Wirtschaftsmacht von nebenan‘ gut weg. Sie steht nach Ärzten, Krankenschwestern und Lehrern an vierter Stelle. Anders fällt jedoch die Bewertung durch Jugendliche aus: 70 Prozent der 14 -18jährigen halten das soziale Ansehen des Handwerks für niedrig.

Wie gewinnt die Branche dennoch Nachwuchs? Mit welchen Problemen kämpfen die einzelnen Betriebe? Welchen Herausforderungen müssen sich die Berufsverbände stellen? Und welche Rolle spielt PR im Handwerk?

Über diese und anderen Fragen sprach das Institut für angewandte PR mit folgenden Experten vom Fachverband Sanitär Heizung Klima Nordrhein-Westfalen – kurz: FV SHK NRW:

 

Das Interview

Schauen wir erst einmal allgemein: Wie wird Ihrer Meinung nach das Handwerk heute wahrgenommen? Hat sich da etwas verändert in den vergangenen Jahren?

Wir können auf jeden Fall sagen: Es bewegt sich was. Während dem Handwerk früher eher Behäbiges, Altbackenes anhaftete, wirkt es auf viele heute moderner und frischer. Dazu hat sicher auch die Handwerkskampagne beigetragen.

Allerdings wird das Handwerk nicht sehr differenziert betrachtet. Zum einen haben wir natürlich sehr unterschiedliche Bereiche – von Gesundheit über Schönheit und Kleidung bis hin zum Bauen, Wohnen und Verarbeiten. Überall ist Handwerk zu finden und wichtig.

Zum anderen haben die Arbeiten und Aufgaben einen starken Wandel erfahren. Waren Handwerker ehemals vor allem mit kleinen Betrieben unterwegs, decken sie heutzutage häufig eine enorme Bandbreite ab. Lassen Sie uns dies am Beispiel unserer Branche erläutern: Früher kam der Installateur  nur ins Haus, wenn etwas defekt war. Inzwischen übernehmen SHK-Betriebe häufig zusätzlich die Planung der Bäder, beraten bei der Ausstattung und Raumaufteilung, koordinieren die Arbeiten mit den anderen Gewerken und treten zum Teil als Generalunternehmer auf, nach dem Motto: Alles aus einer Hand. Unternehmensführung, Marktausrichtung, Serviceorientierung, eine gute Präsenz in der Öffentlichkeit spielen also eine mindestens ebenso große Rolle wie die tatsächliche Handwerksleistung. Im Rahmen dieser Veränderungen ist der althergebrachte Begriff „Installateur“ der modernen Berufsbezeichnung „Anlagenmechaniker im SHK-Handwerk“ gewichen. Übrigens, der Klempner-Beruf ist ein weiteres, eigenständiges Gewerk. Anders als in der Comic-Serie „Werner“ schraubt der Klempner nicht an verstopften Abwasserleitungen, sondern kommt bei der Außengestaltung von Häusern mit Metall hoch hinaus.

 

Da sind die Betriebe wie auch der Verband stark gefordert. Vor welchen Herausforderungen steht das SHK-Handwerk außerdem?

Die größte Herausforderung ist, geeigneten Nachwuchs zu finden, zukunftsorientiert auszubilden und dann auch im Handwerk zu halten. Sie kennen die Diskussion um das Thema Fachkräftemangel. Eine handwerkliche Ausbildung steht bei den wenigsten jungen Menschen ganz oben auf der Berufswunsch-Skala. Sie wissen oft gar nicht, wie facetten- und abwechslungsreich ein handwerklicher Beruf ist und dass sie sich später damit auch selbstständig machen und finanziell gut aufstellen können. Wir müssen also informieren – und zwar zielgruppengerecht. Und über die Kommunikationswege, die die Jugend heute nutzt.

Auch die Ausbildung selbst stellt eine Herausforderung dar. Das SHK-Handwerk ist in vielen Feldern sehr technisch ausgerichtet. Hierbei handelt es sich um Wachstumstechnologien.  Denken Sie an die Entwicklungen im Bereich erneuerbare Energien. Da ist umfangreiches Fachwissen und ständiges Weiterentwickeln erforderlich. Gleichzeitig gibt es Bestrebungen, die Ausbildungszeit zu verkürzen, was hieße, dass immer mehr in noch kürzerer Zeit gelernt werden oder Inhalte gestrichen werden müssten.

Haben wir die jungen Menschen dann gut ausgebildet, sind sie auch für die Industrie sehr interessant. So besteht die Gefahr, dass sie uns für die Arbeit in den Betrieben verloren gehen.

Hier müssen wir als Verband unsere Betriebe sehr stark unterstützen – indem wir dazu beitragen, das Handwerk attraktiv zu machen, die Ausbildung als interessante Alternative zum Studium zu präsentieren. Aus- und Weiterbildungskampagnen sind also immer auch Imagekampagnen und anders herum.

 

Der Fachverband Sanität Heizung Klima Nordrhein-Westfalen ist mit seinen 58 Innungen und ca. 6.400 Innungsbetrieben der größte Landesverband seiner Branche und gilt als modern und zukunftsorientiert. Was waren die entscheidenden Erfolgsschritte?

Wir hatten die Chance des Neuanfangs. Wir konnten uns anders ausrichten, Prozesse und Strukturen modernisieren, junge Mitglieder und Mitarbeiter dazugewinnen. Als wir 2006 die Geschäftsführung übernahmen, haben wir für uns festgelegt: Im Mittelpunkt all unserer Aktivitäten stehen unsere Mitglieder. Ihr Bedarf bestimmt unser Handeln.

Dafür müssen wir natürlich wissen, WAS sie brauchen. Der direkte Austausch, die kontinuierliche und intensive Kommunikation mit unseren Obermeistern und den Betrieben nehmen daher eine zentrale Rolle ein. So bekommen wir viele Anregungen, suchen daraus die entscheidenden Punkte heraus und setzen dafür Aktivitäten auf. Und die verfolgen wir beharrlich und konsequent. Nicht alles gelingt auf Anhieb oder wird gleich ein Erfolg. Gut Ding will Weile haben. Projekte brauchen Zeit, um sich zu entwickeln und ihr Potential zu zeigen. Und diese Zeit geben wir ihnen.

 

Nehmen Sie bitte Stellung zu folgendem Satz: „Verbände sind eine antiquierte  Form des Zusammenschlusses, auf die moderne Betriebe getrost verzichten können.“

Für den Fachverband SHK NRW können wir ganz klar sagen: Wir bieten den Betrieben eine so umfangreiche Unterstützung, dass sie es ohne uns heute und in Zukunft deutlich schwerer haben, im Markt zu bestehen. Ob kostenlose Musterschreiben zur neuen Verordnungen, Schulungsangebote top-aktuellen Fachthemen, Haftungsübernahmevereinbarungen mit Herstellern, die klassische Rechtsberatung oder individuelle Infos zum erfolgreichen SHK-Onlinemarketing – ein attraktiver Mix aus vielfältigen Serviceangeboten und lukrativen Rahmenverträgen macht für unsere Mitglieder den Vorsprung am Markt aus.

 

Die Branche befindet sich in einem starken Wandel – wir hatten eben schon das Bespiel der erneuerbaren Energien angeführt. Der Fachverband beobachtet Entwicklungen und Trends, stellt dazu kontinuierlich die wichtigsten Aspekte und Informationen zusammen, bietet Beratung an und führt Schulungen zu den unterschiedlichsten Themen durch. Dies gilt in gleichem Maße für die Bereiche Versicherung, Steuern, Recht. Wir sind quasi die Fachabteilung der Betriebe, nehmen ihnen sehr viel Informations- und Administrationsarbeit ab, liefern, was sie benötigen und nicht mehr selber leisten können.

 

Welchen Stellenwert hat die Öffentlichkeitsarbeit im Fachverband, bei den Innungen und bei deren Mitgliedsbetrieben?

Einen sehr großen. Wir haben dafür hier im Fachverband eine eigene Stelle geschaffen und mit Frau Daams eine Kommunikations-Expertin ins Team geholt – daran können Sie sehen, welche Bedeutung wir der Öffentlichkeitsarbeit beimessen. Der Verband wird danach beurteilt, was von ihm wahrgenommen wird. Also müssen wir umfassend, klar und professionell kommunizieren.

Hier nehmen wir eine Vorreiterrolle ein: Die Innungen und Betriebe beobachten natürlich, was wir wie umsetzen und ob es nachahmenswert ist. Es läuft dann nach dem Schneeballprinzip: Wenn wir unsere Arbeit gut machen, übernehmen das auch die Obermeister und die einzelnen Unternehmer. So können wir von hier aus ganz erheblich dazu beitragen, dass sich die SHK-Innungen und -Betriebe in der Öffentlichkeit besser aufstellen, präsenter sind und alle gemeinsam das Image der Branche stärken.

 

Welche Rolle spielen Internet und soziale Netzwerke für Ihren Verband und allgemein in Ihrer Branche?

Ganz klar: Ohne Internet geht heute nichts mehr. Deshalb haben wir viel Zeit und Gedanken auf die Neugestaltung unserer Webseiten verwendet. Der Webauftritt ist die Visitenkarte eines Verbandes, eines Unternehmens. Sehr viele Menschen suchen heute Informationen via Internet. Und sie nehmen uns in der Form wahr, wie unsere Seiten gestaltet sind. Auch hier wollen wir Vorbild sein. Bei den einzelnen Betrieben ist da sicher noch Optimierungspotential.

Insgesamt tut sich natürlich auch in den anderen Feldern viel. Ausbildungsfilme auf YouTube , QR-Codes, Google-AdWords-Seminare: Wir beobachten, informieren uns, prüfen, wägen ab und entscheiden uns dann für Projekte, die uns erfolgsversprechend erscheinen.

Die Nutzung von sozialen Netzwerken betrachten wir dabei mit kritischer Zurückhaltung. Was wollen wir damit erreichen? Wen wollen wir ansprechen? Und welche Ressourcen brauchen wir, um die Aktivitäten auch langfristig sicherzustellen? Dies muss sorgsam überlegt werden. Da sind wir dran, holen uns den Rat von Experten hinzu und lassen Ideen reifen.

Wenn wir uns die Branche als Ganzes anschauen: Einzelne Betriebe sind schon sehr aktiv – häufig dort, wo die Betriebsleitung selbst eine Affinität zum Netzwerken hat. Es ist ja doch etwas Persönliches. Insgesamt wird das Potenzial der neuen Medien und Kommunikationswege jedoch längst noch nicht genügend ausgeschöpft.

 

Was empfehlen Sie einem Betrieb, der verstärkt PR machen möchte?

Wir ermuntern ihn, dies zu tun. Und empfehlen ihm wärmstens, sich vorab ausführlich Gedanken über Zweck und Ziel zu machen. Wir halten es für sehr wichtig, PR strategisch anzugehen. Sonst laufen die Betriebe Gefahr, dass es ein Strohfeuer ist. Die PR also zunächst mit viel Aufwand und Begeisterung auf den Weg gebracht wird – dann aber in der Hektik des Alltags genauso schnell wieder in Vergessenheit gerät. Hier einen klaren Plan zu haben für das Jahr mit definierten Aktionen und Zuständigkeiten, ist unerlässlich. Und wer die Öffentlichkeitsarbeit, die Gestaltung der Webseiten, das Controlling nicht selbst machen kann oder will, der sollte sich punktuell oder umfassend professionelle Begleitung holen.

 

Und welche Unterstützung bietet der Fachverband?

Wir bekommen viele konkrete Anfragen von Mitgliedern. Wenn wir so auf die vergangenen Monate zurückschauen: Da ging es um Hilfe bei Begrüßungsreden, Aktionstagen, Relaunch von Internetseiten, Medienkontakten oder einzelnen Beiträgen. Darüber hinaus stellen wir auch von uns aus Support zur Verfügung: Messestände, Roll-ups, Pressemeldungen, Infos für Medien und Verbraucherzentralen, um nur Einige zu nennen. Und wir forcieren den Austausch der Mitglieder untereinander, das Lernen voneinander, geben gute Ideen und Anregungen der einzelnen Innungen an die anderen weiter, generieren damit also eine Art Ideenpool.

 

Welche Aktionen des Fachverbandes haben besonderen Anklang gefunden?

Zum einen unsere Ausbildungskampagne „SuperHeldenKarriere“.. Wir erreichen Lehrer und Schüler über verschiedene Wege und Materialien. Bereits über 50.000 Exemplare unserer Broschüren gingen per Bestellung an Schulen, Arbeitsagenturen und Innungen. Darüber hinaus erreichen wir Jugendliche mit unseren modernen Ausbildungsfilmen. Gibt man bei YouTube die Suchbegriffe „SHK“ und „Ausbildung“ ein, so erscheint an erster Position der kompakte Trailer der Ausbildungskampagne, der die Jugendlichen für weitere Infos auf die Kampagnen-Website zieht. Insgesamt 8.000 Mal wurden die Filme auf www.superheldenkarriere.de bereits abgerufen. Ein gutes Link-Management zu Fachverbandsseite www.shk-nrw.de  sorgt dafür, dass auch das SHK-Jobportal des Fachverbandes auf Position 5 der Google-Ergebnisse steht, wenn man nach der Ausbildung  zum SHK-Anlagenmechaniker sucht.

Zum anderen unsere SHK-Fachevents für die Mitglieder zu brandaktuellen Themen. Dieses Veranstaltungsformat haben wir neu aufgesetzt. Wieder war der zentrale Gedanke, den Austausch mit und unter den Betrieben zu forcieren. Wir sind mit wenigen Abenden gestartet, haben sozusagen getestet, was gut ankommt, und weiten das nun aus. Diese Fachevents sind ausschließlich für Mitglieder. Wir wählen dafür schöne Räumlichkeiten aus, sorgen für Speis‘ und Trank und Musik und laden Referenten zu interessanten Fachthemen ein. Miteinander lernen, essen und Spaß haben, das hat großen Anklang gefunden. Es bestärkt uns, diesen Weg weiterzugehen und konsequent den Austausch mit den Mitgliedern zu suchen und zu fördern. Der wichtigste Erfolgsfaktor ist und bleibt der Mensch. In den Betrieben, in den Innungen, im Fachverband. Wenn wir ihn stärken, stärken wir die Unternehmen, die Branche und damit natürlich auch Wirtschaft und Gesellschaft.

 

Was planen Sie für die Zukunft?

Den Weg so weitergehen. Die modernen Medien zielgerichtet und effizient einsetzen und deren Nutzung ausbauen. Uns und unsere Mitglieder weiterhin fit machen für die Themen und Herausforderungen, die die Zukunft bringt, wie etwa demografischer Wandel, Wohnen im Alter, Energiewende, Digitalisierung. Gemeinsam sind wir ein starker Verband mit starken Betrieben. Dafür werden wir auch Zukunft all unsere Kraft und Ideen einsetzen.

 

Vervollständigen Sie den Satz: „Kommunikation ist für uns…. der Schlüsselfaktor für den Aufbau und die Zukunftsfähigkeit einer starken Gemeinschaft.“

 

Frau Daams, Herr Sproten, Herr Jansenberger: Herzlichen Dank für das Gespräch!

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Der Fachverband

Der Fachverband Sanitär Heizung Klima Nordrhein-Westfalen ist der Zusammenschluss von 58 regionalen Handwerksinnungen und bezogen auf die Mitgliederzahlen, der Größte seiner Branche in Deutschland. Als Arbeitgeberverband vertritt er die Interessen der Berufsgruppen Installateur und Heizungsbauer, Klempner, Ofen- und Luftheizungsbauer sowie Behälter- und Apparatebauer.



Logo des Fachverbands SHK NRW

Die Interviewpartner

Hans-Peter Sproten, Hauptgeschäftsführer

Hans-Peter Sproten, Hauptgeschäftsführer des SHK NRWAls Hauptgeschäftsführer des Fachverbandes SHK macht sich Hans-Peter Sproten für die wirtschaftspolitischen Interessen des SHK-Handwerks in NRW stark. Die Kontaktpflege zu Ministerien, Verbänden, technisch-wissenschaftlichen Vereinigungen, Hochschulen, Industrie, Handel und Handwerk zählt ebenso zu meinem Aufgabengebiet wie die Leitung diverser Ausschüsse und Arbeitskreise.

Er setzt sich u. a. in den folgenden Institutionen für das SHK-Handwerk ein:

  • Westdeutscher Handwerkskammertag
  • Nordrhein-Westfalen Handwerkskammertag
  • Unternehmerverband Handwerk NRW
  • Zentralverband SHK
  • (Landes-)Installateurausschuss
  • Verein Deutscher Ingenieure
  • Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e.V.
  • Deutsches Institut für Normung e.V.
  • Arbeitskreis Kraft-Wärme-Kopplung

Weiterhin führt er die Geschäfte des Kompetenzcenters für Planer und Architekten und verantwortet die Großprojekte des Fachverbandes: Die SHK-Messe Essen und das Deutsche Forum Innenraumhygiene.

 

Alfred Jansenberger, stv. Hauptgeschäftsführer / Geschäftsführer Betriebswirtschaft

Alfred Jansenberger, stv. Hauptgeschäftsführer des SHK NRWIn seiner Funktion als stellvertretender Hauptgeschäftsführer befasst sich Alfred Jansenberger mit allen für das SHK-Handwerk relevanten wirtschaftlichen Themen. Wenn es um Marktpartner des SHK-Handwerks geht, ist er insbesondere für den Großhandel zuständig. In diesem Zusammenhang führt er auch die Geschäfte des FSI – Förderverein der Sanitärindustrie, des Sanitärgroßhandels und des Sanitärhandwerks e.V., der die Förderung des dreistufigen Vertriebsweges zum Ziel hat. Intern kümmert er sich um die Finanzen des Fachverbandes, um seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie um Teile der Öffentlichkeitsarbeit. Hierzu gehört beispielsweise die Betreuung der Innungsbeauftragten für Öffentlichkeitsarbeit.

Als Geschäftsführer der Abteilung Betriebswirtschaft steht er den Mitgliedsbetrieben als Berater rund um die Themen Marketing, Kalkulation und Controlling, Mitarbeiterführung, Coaching und Organisationsentwicklung zur Verfügung. Zur Beratung im engeren Sinne kommen Seminare und Fachvorträge zu den genannten Themen sowie die Betreuung von Ausschüssen und Arbeitskreisen.

Ebenso zu seinen Aufgaben zählt die Geschäftsführung für die Fernlehrgangs- und Förderungsgesellschaft für Handwerk und Planung mbH (FGH), einer 100%-igen Tochter des Fachverbandes. Über dieses Unternehmen bietet der Fachverband den Innungs­betrieben ein ständig wachsendes Angebot an Fernlehrgängen, ein breites Sortiment an Fachbroschüren und Arbeitshilfen sowie jede Menge Einkaufsvorteile über Rahmenvereinbarungen.

 

Natascha-Christine Daams, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Natascha-Christine Daams, Öffentlichkeitsarbeit SHK NRWIm Rahmen ihres Aufgabengebietes ist Natascha-Christine Daams für die externe Presse- und Medienarbeit, wie auch für die inhaltliche und formale Betreuung bzw. Entwicklung der internen Fachverbandsmedien (print/online) zuständig. In diesem Zusammenhang steht sie Presse- und Medienvertretern sowie den Innungsbeauftragten für die Öffentlichkeitsarbeit (IBÖ) der 58 angeschlossenen nordrhein-westfälischen Innungen als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Zusätzlich plant und realisiert sie die Marketing- und Werbeaktivitäten des Fachverbandes und betreut den Aufbau und die Weiterentwicklung der Corporate Identity sowie des Corporate Designs (Außendarstellung).